Vor 70 Jahren fanden die ersten Bundestagswahlen statt

Zuvor tobte während des Wahlkampfes eine Schlammschlacht zwischen Konrad Adenauer (CDU) und Kurt Schumacher (SPD), die letztlich aber die CDU und Adenauer für sich entschieden.
Damals war bei den Wahlen noch einiges anders als heute. Wahlberechtigt war man erst mit 21 Jahren. Personen, die wegen der Entnazifizierung verfolgt wurden, waren vom Wahlrecht ausgeschlossen. Die wahlberechtigten Personen wählten mit einer Stimme gleichzeitig ihre*n Direktkandidat*in und die Landesliste der Partei.
Am 14. August 1949 gingen 78,5 % der Wahlberechtigten zur Wahl. Am 7. September tagte der neue Bundestag zum ersten Mal – in Bonn, nicht in Berlin. Am 12. September wurde Theodor Heuss zum Bundespräsidenten gewählt, acht Tage später wurde Adenauer als erster Bundeskanzler vereidigt.

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