Wissenschaft nutzen, Erkenntnisse praktisch umsetzen, Transfer ermöglichen:

Der Thüringen-Monitor dokumentiert seit dem Jahr 2000 die beunruhigende und weite Verbreitung antidemokratischer und diskriminierender Einstellungen in der Thüringer Bevölkerung. Die zurückgegangene Wahlbeteiligung bei den letzten Landtagswahlen zeigt die Krise der demokratischen Repräsentation. Das „soziale Gesicht“ der Wahlenthaltung verweist darauf, dass politische Apathie und Hoffnungslosigkeit gerade in jenen sozialen Milieus zunimmt, die einst die Weimarer Republik mit erkämpft haben. Entsprechende sozialwissenschaftliche Forschungen müssen gestärkt, ihre Erkenntnisse praxiswirksam werden.